Freiberg braucht einen Gemeinderat, der auf Zukunft setzt, ohne Erreichtes zu vernachlässigen.

Stadtentwicklung

Wir setzen uns für eine Stadtentwicklung mit optimalen Rahmenbedingungen für Wohnen und Arbeiten, Dienstleistung und Versorgung, Schulen und Freizeiteinrichtungen ein!

Eine lebendige Stadt hat ihre Wurzeln in einem funktionsfähigen Zentrum mit Atmosphäre und Flair. Eine zukunftsweisende Aufgabe in den nächsten Jahren wird das in die Jahre gekommene Zentrum sein – hier wollen wir mit Weitsicht und Augenmaß an einer Verbesserung arbeiten.

Wir wollen Rahmenbedingungen für eine positive Stadtentwicklung schaffen, z.B. mit Bebauungsplänen, die

  • genügend Raum lassen für Leben und Erleben, für Spiel und Bewegung,
  • sozialverträgliches Wohnen möglich machen, und den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen,
  • ökologisch sind,
  • eine stadtteilgerechte Versorgung und Verkehrserschließung sicherstellen,
  • das Zentrum als wichtige Einkaufslage stabilisieren


Wirtschaftsförderung

Die städtische Wirtschaftsförderung muss darauf zielen, neue und zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen und bestehende Arbeitsplätze zu erhalten. Dafür bietet sich heute insbesondere der Ausbau und die Neuansiedlung von Unternehmen auf vorhandenen und ggf. für Firmenerweiterungen neu zu schaffenden Gewerbeflächen an. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die von uns befürwortete Erweiterung der Firma Team-Technik am Standort und die damit verbundene Verlegung des Penny-Einkaufsmarktes.

Eine wichtige Basis unserer städtischen Finanzen ist die heimische Wirtschaft. Ihre Bedürfnisse und ihre Interessen sind bei der Stadtentwicklungsplanung als Standortfaktoren zu berücksichtigen.

Wir wissen: Wirtschaftsförderung durch eine vorausschauende, attraktive kommunale Standortpolitik ist die beste Investition in die Zukunft!


Kultur

Kultur verbindet Menschen – über Generationen und soziale Gruppen hinweg. Sie ist weder auf bestimmte Bereiche begrenzt noch etwas Abgehobenes für eine Elite. In Freiberg gibt es eine Vielzahl guter kultureller Einrichtungen und Angebote, die der ständigen Pflege bedürfen. Musik, bildende Kunst und Literatur gehören dazu, ebenso natürlich Sport und überhaupt der Lebensstil. Wir wollen Traditionen erhalten und Neues unterstützen.

Sport, Spiel, Bewegung

Rund zwei Drittel unserer Bevölkerung sind auf unterschiedlichste Weise sportlich und bewegungsaktiv. Spiel und Sport sind nicht nur wichtige Bestandteile unserer Lebensgestaltung, sondern für viele ein Stück Lebenshilfe geworden. Zu den sportspezifischen Aufgaben in unseren Vereinen im Breiten- und Leistungssport kommen vermehrt soziale und erzieherische Aufgaben hinzu: Gruppen- und Sozialverhalten, Vermittlung von Lebensmut und Freude, Jugendarbeit in Vereinen, Integration ausländischer Mitbürger sowie Unterstützung und Mobilisierung von Älteren.

„Nur eine bewegungs- und sportfreundliche Stadt ist eine gesunde Stadt!“

Verkehr

Verkehrspolitik bleibt ein Schwerpunktthema der nächsten Jahre! Unsere vom Verkehr und Lärm geplagten Mitbürger müssen entlastet werden.

Zur Entlastung trägt auch eine Verlagerung des motorisierten Fahrzeugverkehrs auf das Fahrrad bei. Wir setzen uns deshalb für eine Erweiterung des Radewegenetzes bwz. einer Stärkung dieser Infrastruktur ein.

 

Wir bauen nach wie vor auf ein nachhaltiges Konzept sowie auf eine interkommunale Zusammenarbeit, auch wenn unsere gemeinsame Lösung mit den Nachbarkommunen von der neuen Landesregierung auf Eis gelegt wurde. Wir wollen mit vielen kleinen Schritten zu einer Verbesserung der Situation in Freiberg beitragen.

Kinder und Jugendliche

Unsere Jugend ist unsere Zukunft! Kinder- und Jugendpolitik ist ein besonders wichtiges Thema, weil jede Entscheidung, die wir heute treffen, auch das Leben unserer Kinder beeinflusst. Wir haben in der Kommunalpolitik immer die Interessen der kommenden Generationen und die Situation der Familien zu berücksichtigen. Deshalb ist alles, was Kinder und Jugendliche betrifft ein besonderer Schwerpunkt unserer Politik! Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen müssen in allen Bereichen städtischer Planungen und Entscheidungen mehr beachtet werden. Ein „kinder- und jugendfreundliches“ Freiberg muss Lebens- und Freiräume für Alltag und Freizeit schaffen und den Dialog zwischen den Generationen verstärken.

Der Ausbau der Ganztags- und Betreuungsangebote hat für uns auch in Zukunft im Interesse der betroffenen jungen Menschen, aber auch wegen der vor allem für junge Frauen immer wichtiger werdenden Vereinbarkeit von Familie und Beruf hohe Priorität.

Neue Medien und neue Unterrichtsformen bestimmen immer mehr den Schulalltag. Die Schulen öffnen sich für Betriebe und Institutionen. Die Stadt muss als Schulträger die Voraussetzungen schaffen für ein zukunftsorientiertes Lernen unter veränderten Rahmenbedingungen!

Unsere älteren Mitbürger

Nach einem arbeitsreichen Leben, in dem sie ihren Teil für unsere Gesellschaft und unseren Staat geleistet haben, haben unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ein Recht auf angemessene Lebensbedingungen und eine seniorengerechte Stadt. Unsere jungen und älteren Seniorinnen und Senioren werden in unserer Stadt auf vielfältige Weise in das gesellschaftliche Leben eingebunden. Das wollen wir erhalten und weiter ausbauen.

Ehrenamt – Reichtum unserer Stadt

Die Ehrenamtlichen in Vereinen, Kirchen und Hilfsorganisationen verdienen deshalb in ganz besonderem Maße unsere Unterstützung nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Delegation öffentlicher Aufgaben an freie Träger spart Geld, setzt ehrenamtliches Engagement frei und erhöht die Identität und Einsatzbereitschaft der Bürger für solche Einrichtungen. Deshalb – wer weniger Staat will muss ehrenamtliche Strukturen stärken und darf nicht Freiwilligkeitsleistungen kürzen.

Umwelt und Naturschutz

Umwelt und Natur sind Lebensqualitäten, sie sind wichtig für die städtische Naherholung als Gegengewicht zum technisch dominierten Alltag. Wir setzen uns für die Erhaltung und Pflege unserer ökologischen Ressourcen und den Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie ein.

Die Flächen Freibergs sind nicht unendlich. Bebauungen im Innenbereich sind deshalb Bebauungen im (unbebauten) Außenbereich vorzuziehen!

Fall dies nicht möglich ist, so sind Bauvorhaben im Außenbereich hinsichtlich der Baunotwendigkeit, der Schwere des ökologischen Eingriffs und dem Ausmaß der Flächenversiegelung besonders kritisch abzuwägen.

Der Eingriff muss so gering wie möglich und der Flächenverbrauch so klein wie möglich sein.

Ausgleichsmaßnahmen sind an anderer Stelle zu erbringen.

Ziel Nullverschuldung

Schulden beeinträchtigen die Gestaltungsfreiheit unserer Nachkommen. Deshalb wollen wir mit den finanziellen Mitteln unserer Stadt wirtschaftlich und sparsam haushalten, damit sich auch nachfolgende Generationen verwirklichen können und ausreichend finanziellen Spielraum hierfür haben.


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