Dem Haushalt 2018, in dem auch die zahlreichen Investitionsvorhaben unserer Stadt abgebildet sind, haben wir geschlossen zugestimmt. Die bereits getätigten und noch anstehenden Investitionen machen auch weiterhin die strikte Fortsetzung der Konsolidierungsmaßnahmen unabdingbar, viel Gestaltungsspielraum für Neues bleibt nicht.

 

Die verschiedenen Baustellen in unserer Stadt, die unseren Mitbürgern einiges an Geduld und Verständnis abverlangen, zeigen, dass an vielen Ecken und Enden Sanierungsbedarf ansteht.

Die Bahnhofstraße ist wieder offen und die Baumaßnahmen schreiten weiter voran.
Bald hat der Bahnhof ein neues, modernes Gesicht. Sicherlich hätte die Baumaßnahme insgesamt besser koordiniert und die Dauer optimiert werden können. Die unvermeidbare Belastung für unsere Bürger muss sich künftig in zumutbaren Grenzen halten! Auch haben wir ein Auge darauf, dass der Bahnhofsbereich, ggf. auch durch Pflanztröge, wieder begrünt wird.

Der Kindergarten „Murmel“ schreitet voran und wird in absehbarer Zeit den nächsten Generationen von Kindern zweckmäßig und modern zur Verfügung stehen.

 

Bei den Schulen haben wir noch Mammutaufgaben vor uns liegen. Für die Sanierung der drei Grundschulen müssen wir in Abstimmung mit den Schulen ein vernünftiges Konzept erarbeiten. Vorab erfolgt die Ertüchtigung des Brandschutzes. Dieses Thema begleiten wir sehr kritisch, denn wir wollen keine Ausgaben tätigen für Dinge, die im Rahmen der weiteren Sanierungen wieder platt gemacht werden.

 

Nach vierjähriger intensiver Planungsphase steht im Juli der Baubeschluss für die OPS an. Die Schulbaukommission des Kultusministeriums hat die bestehende Schule als „nicht sanierungsfähig“ eingestuft. Eine Komplettsanierung ist ca. 5 Mio. Euro teuerer als der Neubau. Auch bei einer Sanierung müssen die geltenden Gesetze und Vorgaben des Regierungspräsidiums beachtet werden, was zu einem weiteren Anbau führen würde. Eine Unterbringung des laufenden Schulbetriebs in Containern wäre eine Begleiterscheinung der Sanierung. Der Neubau der OPS mit der Umsetzung des erforderlichen Raumprogramms kann vollständig gefördert werden, eine entsprechende Zusage liegt uns vor.

In den Freiberger Nachrichten Nr. 21/2018 hat die Offene Grüne Liste einen umfangreichen Artikel hierzu geschrieben, der noch weitere gute Argumente enthält, die für einen Neubau der OPS sprechen. Auch wir halten einen Bürgerentscheid über dieses Thema aufgrund der Fakten, die für den Neubau der OPS und die damit verbundene Umgestaltung des Ortszentrums, incl. einer etwaigen Überdeckelung der Autobahn sprechen, nicht für sinnvoll.

 

Wir sichern unseren Mitbürgern zu, dass wir jederzeit sorgsam und verantwortungsbewusst, zum Wohle der Stadt Freiberg mit den kommunalen Mitteln umgehen.

 

Gerne sind wir Ihre Ansprechpartner und freuen uns, wenn wir Sie zahlreich bei unseren Veranstaltungen begrüßen dürfen.


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